Konfigurationskonzentrationen für anionische Polyacrylamid-Anwendungen
Anionisches Polyacrylamid wird hauptsächlich zur Verbesserung der Flockung von Abwasser eingesetzt. Es besitzt die Eigenschaften eines Polymerelektrolyten in neutralem und alkalischem Medium, reagiert empfindlich auf Salzelektrolyte und kann durch Vernetzung mit teuren Metallionen zu einem unlöslichen Gel umgewandelt werden. Es wird hauptsächlich für die häusliche Abwasseraufbereitung, die industrielle und städtische Abwasserbehandlung sowie zur Entwässerung anorganischer Schlämme verwendet.
Drei Hauptanwendungsgebiete von anionischem Polyacrylamid:
In der Gießerei- und Metallverarbeitungsindustrie wird es zur Reinigung von Gaswaschwasser in Siemens-Martin-Öfen, zur Klärung von Abwasser in pulvermetallurgischen Anlagen und Beizanlagen, zur Reinigung von Elektrolyten und zur Klärung von Galvanikabfällen eingesetzt.
Im Bergbau wird es zur Klärung von Kohlewaschwasser und Flotationsrückständen, zur Filtration von Reinkohle, zur Entwässerung von Rückständen (Schlacke), zur Klärung von Flotationsrückständen, zur Eindickung und Filtration von Konzentraten, zur Klärung von Kaliumalkali-Heißschmelzen und Flotationsflüssigkeiten, zur Klärung von Fluorit- und Baryt-Flotationsrückständen, zur Rohsole für die Salzgewinnung, zur Klärung von Schlammentwässerung und zur Aufbereitung von Wasser aus der Phosphatbergbaugewinnung eingesetzt.
In der städtischen und industriellen Abwasserbehandlung wird es zur Verbesserung der Entfernung von Schwebstoffen, BSB und Phosphat im Abwasser eingesetzt. Durch die Zugabe von 0,25 mg/l hydrolysiertem Polyacrylamid zum Vorklärbecken des Abwassers können die Entfernungsraten von Schwebstoffen und BSB auf 66 % bzw. 23 % gesteigert werden. Die Zugabe von 0,3 mg/l anionischem Polyacrylamid zum Nachklärbecken des Abwassers erhöht die Entfernungsraten von Schwebstoffen und BSB auf 87 % bzw. 91 % und steigert die Phosphorentfernung von 35 % auf 91 %. In der Trinkwasser- und Haushaltsabwasseraufbereitung dient es der Oberflächenklärung, der Spülwasserklärung und der Filtrataufbereitung.
Die Löslichkeit von anionischen Polyacrylamidpräparaten wird vorgestellt:
1, verwendet in der Abwasserbehandlung, empfohlene Konzentration: 0,1 %
2. Streuen Sie das Pulver zunächst gleichmäßig in Leitungswasser und rühren Sie es bei mittlerer Geschwindigkeit von 40-60 U/min um, damit sich das Polymer vollständig im Wasser auflöst, bevor Sie es hinzufügen können.
3. Während des Experiments werden 100 ml Abwasser mit 10%iger Polyacrylamidlösung versetzt und langsam umgerührt. Anschließend wird mit einer Spritze langsam jeweils 0,5 ml PAM-Lösung hinzugegeben. Die Dosierung des geeigneten Mittels wird anhand der Größe der entstehenden Alaunblüten, der Flockung, der Klarheit des Überstands und der Sedimentationsrate bestimmt.













